UX
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Von MALU.LI Mitarbeiter

Wie UX und ein modernes Design deinen Umsatz verdoppeln können

Wusstest du, dass 88 % der Online-Käufer nicht auf eine Website zurückkommen, wenn sie einmal eine schlechte Erfahrung gemacht haben? Oder dass ein optimierter Online-Shop deine Conversion-Rate um bis zu 200 % steigern kann? Klingt gut, oder? Aber wie genau kannst du UX (User Experience) und modernes Design gezielt einsetzen, um deine Umsätze durch die Decke gehen zu lassen?

Hier erfährst du, wie du typische UX-Hürden aus dem Weg räumst, deinen Shop an den Bedürfnissen deiner Kunden orientierst und smarte Strategien nutzt, um Besucher in Käufer zu verwandeln. Los geht’s – dein Shop hat Potenzial!

Was ist UX und warum spielt es eine so große Rolle?

Stell dir vor, du gehst in ein Geschäft, in dem die Regale wie Kraut und Rüben stehen, niemand dir hilft und die Kasse nur schwer zu finden ist. Wie lange bleibst du wohl? Wahrscheinlich nicht lange, oder? Genau so fühlen sich Besucher auf einer schlecht designten Website.

User Experience (UX) beschreibt, wie Kunden deine Seite wahrnehmen – von der Navigation über die Produktdarstellung bis hin zum Checkout-Prozess. Eine optimierte UX macht den Shopping-Prozess mühelos und hinterlässt einen positiven Eindruck. Oder anders gesagt, deine Besucher finden schneller, was sie brauchen, und schließen den Kauf mit einem guten Gefühl ab.

Die Grundlagen einer guten UX

UX ist mehr als nur ein schönes Design (obwohl das natürlich auch wichtig ist!). Hier sind ein paar Dinge, auf die du achten solltest:

  • Schnelle Ladezeiten: Mehr als 50 % der Besucher springen ab, wenn deine Seite länger als 3 Sekunden lädt. Schnelligkeit ist entscheidend!
  • Intuitive Navigation: Besucher sollten nie raten müssen, wo sie klicken müssen, um das Gewünschte zu finden. Verwende klare Kategorien und Menüs.
  • Mobile Optimierung: Fast 60 % aller Online-Käufe erfolgen über Smartphones. Dein Shop muss auf kleinen Bildschirmen einwandfrei funktionieren.
  • Klare Produktinfos: Bilder, Beschreibungen und Details sollten ansprechend und gut strukturiert sein. Was deine Produkte besonders macht, sollte sofort ersichtlich sein.
  • Einfache Checkout-Prozesse: Komplizierte Formulare oder Registrierungszwang? Lieber nicht! Ein Gast-Checkout kann die Abbruchraten deutlich senken.

Bonus-Tipp! Nutze smarte Tools wie Exit-Intent-Popups

Nicht jeder, der deinen Shop besucht, wird sofort etwas kaufen – aber das heißt nicht, dass du ihn nach dem ersten Besuch verlieren musst. Mit Exit-Intent-Popups kannst du z. B. einen Rabatt oder kostenlose Versandkosten anbieten, bevor die Leute deine Seite verlassen. Das erhöht die Chance, dass sie sich umentscheiden und doch noch kaufen.

Warum modernes Design mehr ist als nur „nice to have“

Natürlich will niemand eine unansehnliche Website betreiben, aber zu viel Schnickschnack kann sogar schaden. Laut OptinMonster zählt bei einem guten Design vor allem Funktion. Jedes Element auf deiner Website sollte dem Besucher helfen, schneller und einfacher ans Ziel zu kommen.

Flashige Animationen, automatische Bild-Slider oder Parallax-Scrolling? Sieht auf den ersten Blick cool aus, kann aber die Ladezeit verlängern und zudem die User irritieren. Ein Beispiel aus der Praxis? Amazon konzentriert sich ausschließlich auf Funktionalität – kein unnötiger Schnickschnack, dafür eine Seite, die immer schnell und übersichtlich ist. Der Fokus liegt auf einer reibungslosen User Experience, und das wirkt.

Was ein modernes Design ausmacht

  1. Mobilfreundlichkeit
    Dein Shop muss auf Smartphones genauso performant wie auf dem Desktop laufen. Denk daran, z. B. einfache Zahlungsmethoden wie Apple Pay oder Google Pay anzubieten.
  2. Fokussierte Call-to-Actions (CTAs)
    Deine „Jetzt kaufen“-, „Zum Warenkorb hinzufügen“-Buttons sollten immer klar, auffällig und leicht zu finden sein. Verwende kontrastreiche Farben und knappe, eindeutige Botschaften wie „Jetzt bestellen“.
  3. Gast-Checkout zulassen
    Viele Kunden sind abgeschreckt, wenn sie ein Konto erstellen müssen, um einkaufen zu können. Biete daher immer die Möglichkeit an, als Gast zur Kasse zu gehen – und frage nach der E-Mail im Checkout-Prozess, um den Kontakt später zu halten.
  4. One-Click-Checkout
    Optional kannst du den Einkaufswagen sogar komplett überspringen und eine direkte „Jetzt kaufen“-Funktion auf den Produktseiten anbieten. Tatsächlich lies Amazon diese Funktion patentieren – und jetzt kannst auch du sie nutzen.
  5. Social Proof nutzen
    Bewertungen und Testimonials sind ein mächtiges Tool. 88 % der Kunden vertrauen auf die Meinung anderer vor einem Kauf. Platziere also Bewertungen gut sichtbar auf deinen Produktseiten oder sogar im Checkout-Bereich, um Zweifel zu beseitigen.

Mache deinen Shop zur Conversion-Maschine – Praxisbeispiele

Fall 1 – Saubere Navigation, große Wirkung

Ein Shop für Haushaltswaren hatte extrem hohe Absprungraten. Nach einer Überarbeitung der Navigation und einem sauberen, klaren Design stieg die Conversion-Rate um 130 %. Mehr Übersicht – mehr Verkäufe.

Fall 2 – Ergänzung durch Exit-Intent-Popups

Ein Elektronik-Shop setzte gezielte Rabatt-Popups ein, die nur bei kaufbereiten Besuchern ausgelöst wurden. Dadurch blieben mehr Leute auf der Seite, und der Umsatz stieg um 20 %.

Fall 3 – Vertrauen durch soziale Beweise

Ein Mode-Shop integrierte Kundenbewertungen direkt in die Produktseiten. Das Ergebnis? Nicht nur mehr Käufe, sondern auch weniger Retouren – weil die Kunden vorab ein realistisches Bild der Produkte hatten.

Häufige Fehler, die du vermeiden solltest

Einige Stolperfallen können die User Experience deiner Seite negativ beeinflussen. Dazu gehören:

  • Zu lange Ladezeiten: Ein schneller Shop ist entscheidend. Nutze Tools wie Google’s Lighthouse, um Schwachstellen zu identifizieren.
  • Unklare Navigation: Kategorisiere deine Produkte klar und benutze einfache, verständliche Begriffe in deinen Menüs.
  • Fehlender Fokus auf Mobilgeräte: Ein mobiloptimierter Shop ist keine Option mehr, sondern Pflicht.
  • Irreführende CTAs: Verwirrende oder schwer auffindbare Buttons führen fast immer zu Kaufabbrüchen.

Fazit

Ein moderner Online-Shop überzeugt nicht nur mit schicken Bildern, sondern vor allem durch Funktionalität, klare Kommunikation und ein nahtloses Einkaufserlebnis. Nutze hilfreiche Tools, achte auf eine einfache Benutzerführung und baue Vertrauen mit Social Proof auf.

Starte jetzt und mach deinen Shop ready für 2025 – mit einem UX, das nicht nur überzeugt, sondern auch verkauft!

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